B&D Switzerland

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Methoden & Vorgehen

Um unseren Kunden eine einfache aber vollständige Sicht auf Problem, Vorgehen, eingesetzte Methoden und adressierte Probleme auf einer A4 Seite zur Verfügung stellen zu können, haben wir ein einfaches, aber sehr komprimiertes und in sich abgestimmtes Modell entwickelt. Jedes unserer Angebote beinhaltet zur besseren Orientierung und vereinfachten Kommunikation sein ganz individuelles und spezifisches Bild, unsere „B&D Heli-View“.
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen generischen und fachlichen Methoden und Themen.
Der rote Innenbereich im Modell kennzeichnet die generischen Methoden und Themen, welche eine vom Anwendungsbereich unabhängige Gültigkeit besitzen, d.h. z.B. die Methodik richtige Entscheidungen zu treffen ist immer gleich.
Der orange Innenbereich kennzeichnet die fachlichen Methoden und Themen, welche für ihrem jeweiligen Anwendungsbereich resp. die jeweilige Disziplin spezifisch sind, so ist z.B. die Methodik für das Portfolio Management nur für die Optimierung, Bereinigung und Planung von Portfolios anwendbar.
Der blaue Aussenbereich des Modells kennzeichnet die zu adressierenden Problemstellungen. Die Verwendung von generischen und fachlichen Methoden wird innerhalb der notwendigen Vorgehensphasen auf die zu adressierenden Problemstellungen ausgerichtet und angepasst.

Das Vorgehensmodell setzt sich aus insgesamt fünf Phasen zusammen. Die einzelnen Phasen starten zu unterschiedlichen Zeitpunkten und rotieren quasi mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zueinander – das Vorgehen ist also nicht sequentiell sondern ist aus Gründen der Dynamik, Anpassungsfähigkeit und Optimierung überlagernd gestaltet. Eine Ausnahme hierzu bildet die Phase Diagnose, die zur Standortbestimmung immer am Anfang eines Vorhabens stehen sollte.

Diagnose

Für die Diagnose stehen prinzipiell drei Methoden zur Verfügung. Der Audit als Mittel zur Beurteilung der Konformität zu einem Standard, das Assessment zur Evaluation gegenüber sog. Best Practices und das Screening, welches im Gegensatz zum Audit und Assessment nicht auf Standards oder Best Practices aufbaut, sondern an systemwissenschaftlichen Grundlagen ausgerichtet ist. Das Screening ist unsere bevorzugte Methode der Diagnose, da in der Praxis häufig keine Standards vorhanden sind, Best Practices meist nur „Best“ für den Erfinder einer Best Practice sind und nur die Systemwissenschaften den komplexen, nicht-linearen, multikausalen und evolutionär verlaufenden Entwicklungen der Realität Sozialer Systeme Rechnung tragen.
Die Diagnose liefert die Engpässe, Interaktionsmuster, Konfigurations-Stellhebel und Monitoring-Messpunkte für die Phasen Konfiguration, Monitoring, Kalibrierung und Entwicklung. Diese Ansatzpunkte bilden die Basis, damit mit dem geringsten Aufwand die höchste Wirkungen und besten Ergebnisse erzielt werden können.

Konfiguration

Mit der Bezeichnung „Konfiguration“ grenzen wir uns bewusst von einer herkömmlichen Umsetzung oder Realisierung ab. Üblicherweise zielen Umsetzungen darauf ab, eine bestimmte Sache an einem bestimmten Ort zu realisieren resp. Problem zu beseitigen. Unser Vorgehen ist aber insbesondere auf eine vieldimensionale Konfiguration des Gesamtsystems inklusive des Einbettungskontexts ausgerichtet, damit das Umsetzungs- oder Problemlösungsziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz und Zeitaufwand erreicht werden kann.
Die Konfiguration adressiert die Stellhebel aus der Diagnose. Stellgrössen und Erfolgsindikatoren werden ggf. auf Basis des Monitorings dynamisch dem Konfigurationsfortschritt erweitert und angepasst. Entsprechend der Möglichkeiten einer Beschleunigung und/oder Optimierung der Konfiguration bieten wir unterstützende Engagement Workshops zur Qualifizierung der Beteiligten an.

Monitoring

Das Monitoring bildet während aller Phasen einen elementaren Bestandteil unseres Vorgehens. Durch die Nutzung modernster technischer Mittel (z.B. iPad gestütztes Dashboarding) können wir Informationsfeedback in Echtzeit sicherstellen. Diese Funktion ist für eine optimale Gestaltung aller Phasen von grundlegender Bedeutung, da so jederzeit eine dynamische Anpassung unseres Vorgehens sichergestellt werden kann.
Das Monitoring liefert den Puls, sowohl in der Diagnose, Konfiguration, Kalibration, als auch während der Phase Entwicklung. Des Weiteren liefert es essentielle Anhaltspunkte für notwendige Entwicklungsunterstützung oder eine Anpassung der Vorgehensstrategie sowie dem Einsatz von Methoden und Themen.

Kalibration

Die Kalibrationsphase trägt den Anforderungen an eine Nachjustierung des Gesamtsystems Rechnung. Aufbauend auf dem ursprünglichen Projekt bieten wir hier die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt ein Feintuning, kleinere Erweiterungen oder Änderungen zur Optimierung des Gesamtergebnisses vorzunehmen, da in der Regel auf den bisherigen Kenntnissen und Erfahrungen aufgebaut bzw. angeschlossen werden kann.
Die Kalibration baut auf den Ergebnissen der Diagnose, Konfiguration und des Monitorings auf. In dieser Phase wird verstärkt auf die Möglichkeit von Entwicklungsunterstützung zurückgegriffen, da das Ziel insbesondere dieser Phase in einer Optimierung des Systems besteht.

Entwicklung

Die Phase Entwicklung läuft entweder als Unterstützungsleistung parallel während aller anderen oder unabhängig davon als eigenständige Phase. Ziel der Entwicklung ist es, alle Beteiligten aktionsorientiert und praxisbezogen zu qualifizieren. Dadurch können alle Phasen sowie die Gesamtleistung beschleunigt, Kosten vermieden und Aufwände möglichst gering gehalten werden. Die Entwicklungsinhalte richten sich primär an den generischen und fachlichen Themen aus.
Entwicklungsmassnahmen leiten sich aus den Erfordernissen der Diagnose ab, richten sich nach den Möglichkeiten während der Konfiguration und Kalibrierung oder werden durch die Ergebnisse des Monitorings notwendig.

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